
2 Tage in Hamburg: Der perfekte Reiseplan
Du hast nur 2 Tage Zeit und dennoch Lust auf ein Wochenende voller abwechslungsreichem Programm Dann ist Hamburg definitiv die richtige Adresse! Die Hansestadt im Norden Deutschlands ist beeindruckend vielfältig, und es gibt einiges zu sehen. Mein Hamburg Reisebericht stellt sicher, dass du auch garantiert nichts verpasst!

Speicherstadt, Reeperbahn und Co.! In Hamburg wartet eine aufregende Mischung aus Hafenflair, Partyleben und lockerer Gastfreundschaft auf dich. Einmal dort, will man auch gar nicht mehr weg, zumindest ging es mir bei meinem Trip so. Hamburg zählt zwar zu den größten Städten Deutschlands, dennoch lässt sich die maritime Stadt an der Elbe auch mit einem straffen Zeitplan gut erleben.
In meinem Reisebericht stelle ich dir die klassischen Sehenswürdigkeiten und auch meine ganz persönlichen Highlights genauer vor. Auch ich war nur über ein Wochenende vor Ort und konnte mir dennoch einen ganz guten Eindruck machen. Wenn du also den perfekten Reiseplan für 2 Tage in Hamburg suchst, dann bist du hier bei mir genau richtig.
Ein paar Fakten zur Hansestadt
- Mit einer Population von 1,9 Millionen ist Hamburg an den Einwohnern gemessen die zweitgrößte Stadt Deutschlands.
- Der Hamburger Hafen wird auch als das „Tor zur Welt“ bezeichnet. Er ist einer der größten und wichtigsten Seehäfen Europas.
- Die Hansestadt liegt direkt an der Elbe, Alster und Bille. Wasser gehört zum Stadtbild hier einfach dazu.
- In Hamburg begrüßt man sich mit „Moin“, egal ob morgens oder abends.
- Tatsächlich ist Hamburg eine „grünsten“ Großstädte Europas. Rund die Hälfte der Stadt besteht aus Wasser und Grünflächen.
Wo in Hamburg am besten übernachten?
Die Wahl der passenden Unterkunft ist für deinen Städtetrip das A und O, vor allem wenn du nur zwei Tage in der City bist. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Hamburg mehr als genug. Welche Hotels da infrage kommen, hängt natürlich auch von deinem groben Plan ab.
Wer klassisches Sightseeing machen möchte, sollte möglichst zentral nächtigen. Hier sind die Anbindungen an das öffentliche Verkehrsnetz nämlich überall gut gegeben und auch die ein oder andere Sehenswürdigkeit kann direkt zu Fuß abgeklappert werden. Grundsätzlich würde ich dir ein Hotel in Hamburg-Neustadt oder St. Georg empfehlen. Möchtest du abends gerne ausgiebig feiern, dann ist wahrscheinlich St. Pauli oder die Sternschanze die klügste Wahl.
Ich habe für dich 3 Hamburg Hotels mitgebracht, die zu meinen Favoriten zählen und wo du mit einer Buchung garantiert nichts falsch machst.
SIDE Design Hotel in Hamburg-Neustadt
Mit dem SIDE Design Hotel Hamburg-Neustadt kannst du nichts falsch machen. Es liegt direkt zwischen der Binnenalster, dem Jungfernstieg und dem Gänsemarkt. Diese Lage macht es zum perfekten Ausgangspunkt für klassisches Sightseeing. Für eine Übernachtung zahlst du je nach Saison um die 180 Euro. Damit ist das Hotel zwar etwas teurer, dafür punktet die Unterkunft mit der Lage und einem modernen Stil. Meine absolute Empfehlung in Hamburg!
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Hotel Wedina in St. Georg
Wer es etwas familiärer bevorzugt, findet im Hotel Wedina in St. Georg die passende Unterkunft. Hierbei handelt es sich um ein kleines Boutique-Hotel, welches nur wenige Minuten von der Außenalster entfernt liegt. Auch der Hauptbahnhof ist zu Fuß schnell erreichbar. Also perfekt für alle, die mit dem Zug anreisen. Mit etwa 120 Euro pro Nacht bewegt sich das Hotel im mittleren Preissegment.
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East Hotel in St-Pauli
Natürlich haben wir auch eine passende Unterkunft für alle, die gerne Party machen. Das East Hotel befindet sich direkt im hippen Szeneviertel St. Pauli, nur wenige Schritte von der Reeperbahn entfernt. Das Besondere am Hotel ist aber die Architektur. Ehemals war das Designhotel nämlich eine alte Eisengießerei. Je nach Saison beginnen die Preise pro Nacht hier bei 150 Euro.
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Tag 1: Klassisches Sightseeing in der Hansestadt
Morgenspaziergang an der Alster
Der Tag könnte kaum schöner starten als mit einem morgendlichen Spaziergang im Herzen der Stadt. Rund um den Jungfernstieg zeigt sich Hamburg von seiner schönsten Seite, und die Binnenalster lädt zum Schlendern ein.
Ein kleiner Spaziergang entlang der Promenade bietet bereits den ersten schönen Ausblick auf die Innenstadt. Gekrönt wird das Ganze mit einem Franzbrötchen und einem Cappuccino. Hier kann ich dir das „ALEX“ im Alsterpavillon sehr empfehlen. An sonnigen Tagen bitte unbedingt auf der Terrasse sitzen und den Blick auf das Wasser genießen.

Speicherstadt und HafenCity
Von Hamburgs Zentrum geht es direkt weiter zum Hafen. Genauer gesagt in die Speicherstadt. Bei der Speicherstadt handelt es sich eigentlich um einen alten Lagerhauskomplex, in dem man mittlerweile aber eher Luxusapartments und 5-Sterne-Restaurants findet.
Das Einzige, was geblieben ist, ist der Industrial-Charme. Neben dem Flair ist es aber vor allem die Lage, welche die Speicherstadt so besonders macht. Sie liegt nämlich genau am Hafen und durch die roten Backsteingebäude schlängelt sich ein Kanal um den anderen. Das bekannteste Gebäude in der Speicherstadt ist das Wasserschloss. Kleiner Tipp: von der Poggenmühlenbrücke hat man den perfekten Ausblick darauf.

Landungsbrücken und den Hafen erleben
Nach der Speicherstadt geht es direkt weiter zu den Landungsbrücken. Auf dem Weg dorthin befindet sich ein Food-Spot nach dem anderen, und ich würde hier jedem empfehlen, sich ein authentisches Fischbrötchen zu holen. Nichts schreit nämlich mehr nach Hamburg als Matjes, Brathering und Co.

Am Nachmittag bietet sich eine Hafenrundfahrt gut an. Start- beziehungsweise Treffpunkt sind hier meist die Landungsbrücken. Ich würde dir empfehlen, dein Ticket vorab zu buchen, so ist es meist etwas günstiger als direkt vor Ort.
Meine Empfehlung: Ticket für eine 1,5-stündige Hafentour in Hamburg vorab buchen
Im Zuge der Hafenrundfahrt siehst du dann auch die Speicherstadt dann nochmal vom Wasser aus. Weiter geht es dann vorbei an der berühmten Elbphilharmonie rein in den Containerhafen mit den riesigen Frachtschiffen.

Auch die maritime Geschichte Hamburgs ist ein Thema. Während der Hafenrundfahrt passiert man nämlich auch die wichtigsten historischen Schiffe, welche dort so ankern.

Besuch auf dem Kiez
Ein Abend auf der Reeperbahn ist ein Muss in Hamburg, selbst für Partymuffel. Von den Landungsbrücken sind es etwa nur 10 Minuten zu Fuß nach St. Pauli, daher würde es sich anbieten, die Hafenrundfahrt auf den späten Nachmittag zu legen und im Anschluss dann dem Kiez einen Besuch abzustatten.
Vor Ort gibt es jede Menge klassisches Streetfood in Form von Fischbrötchen, Currywurst und Co. Wer den Füßen eine kurze Pause gönnen möchte, kann im „Restaurant Freudenhaus“ einkehren. Hier trifft traditionelle deutsche Küche auf ein gemütliches Ambiente.
Ein echtes Kiez-Original hingegen ist das „Cuneo“. Die Gaststätte gibt es bereits seit 1905 auf der Reeperbahn, somit ist es das älteste italienische Restaurant auf St. Pauli.

Für die Reeperbahn selbst würde ich mir nicht viele Pläne machen, sondern mich einfach treiben lassen. Die Kultkneipe hier schlechthin ist der „Elbschlosskeller“, etwas bunter und schriller wird es in der „Olivia Jones Bar“. Aber auch die berühmte St. Pauli-Wache muss man gesehen haben.
Tag 2: Das echte Hamburg erleben
Hamburger Fischmarkt für Frühaufsteher
Frühaufsteher aufgepasst: Jeden Sonntagmorgen findet in Altona direkt an der Elbe der Hamburger Fischmarkt statt. Vor Ort bieten die Händler Fische, Obst, Blumen und jede Menge Selbstgemachtes an. Selbst wenn kein Markttag ist, lohnt sich ein Spaziergang entlang der Elbe. Auf der Promenade zwischen dem Hafen und Altona warten jede Menge niedliche Cafés für ein leckeres Frühstück.

Hamburgs kreativstes Viertel entdecken
Mittags geht es weiter zur Sternschanze, Hamburgs kreativsten Viertel. Das sogenannte Schanzenviertel ist bekannt für seine alternative Kultur. Vor Ort gibt es jede Menge kleine Boutiquen, Street-Art und eine große Auswahl an Cafés und Restaurants. Im direkten Vergleich zum Zentrum ist es im Schanzenviertel wesentlich entspannter und bunter.
Mich hat besonders die Street-Art beeindruckt. Gefühlt alle Hauswände sind voll mit wunderschönen Graffiti-Motiven. Im Schanzenviertel wird man auch kulinarisch sehr verwöhnt. Im „Kkokki Loves Vegan“ gibt es die wahrscheinlich beste koreanische Küche. Wer Lust auf Pommes, Burger und Co. hat, sollte „Ruff’s Burger“ einen Besuch abstatten.
Nachmittag im Grünen verbringen
Nach dem Trubel im Schanzenviertel braucht es eine kleine Verschnaufpause im Grünen, und dafür bietet sich der Park „Planten un Blomen“ sehr gut an. Die Grünanlage liegt mitten in der City zwischen St. Pauli und der Sternschanze.

Der Park ist in mehrere Themenbereiche aufgeteilt. So gibt es zum Beispiel den „Rosengarten“ oder den „Botanischen Garten“. Das eigentliche Highlight im Park ist aber der „Japanische Garten“ mit einem kleinen See und einem traditionellen japanischen Teehaus. Im Sommer ist im Park einiges los, aber auch in der kalten Jahreszeit ist die Grünanlage selbst bei den Einheimischen sehr beliebt.
Sonnenuntergang am Elbstrand
Wenn es das Wetter zulässt, lohnt sich zum Abschluss ein kurzer Abstecher an den Elbstrand Oevelgönne. Der Strand liegt etwas westlich des Hamburger Hafens und ist vor allem im Frühling und Sommer in den Abendstunden sehr beliebt. Vom Strand aus hat man natürlich den perfekten Blick auf das Wasser und das geschäftige Treiben im Hafen. Bei einem Dinner in der „Strandperle“ lässt sich der Abend dann perfekt ausklingen lassen. Fisch-Fans kann ich alternativ auch das „Zum Alten Lotsenhaus“ empfehlen. Mit einem kurzen Verdauungsspaziergang vorbei an der Elbphilharmonie kommt der Hamburg-Trip dann zu einem gelungenen Ende.

Zum Schluss: Mein persönliches Highlight in Hamburg
Falls du am ersten oder zweiten Abend noch etwas Zeit und Lust hast, die Reeperbahn besser kennenzulernen, kann ich dir eine geführte Tour mit einem Local sehr ans Herz legen. Nicht jede Tour hier ist aber gleich. Die Programmpunkte variieren von Anbieter zu Anbieter. So gibt es zum Beispiel klassische Kneipen-Führungen, bei der man gemeinsam eine Kultkneipe nach der anderen abklappert. Ich habe mich für eine Führung mit einem Ex-Türsteher auf dem Kiez entschieden, welcher uns einmal quer über die Reeperbahn mitgenommen hat. Dabei hat er uns viel über die Geschichte von St. Pauli erzählt, aber auch seine persönlichen Erfahrungen zum Besten getragen.

Geendet hat die Tour im bekannten Boxkeller der Kneipe „Zur Ritze“. Hier haben schon in den 1970er Jahren Profis wie die Klitschkos und Muhammad Ali geboxt. Der kleine Ring im Keller hat schon viel auf dem Kerbholz und trägt ein echtes Stück St. Pauli in sich.

Gut zu wissen: Die meisten Touren beginnen erst am späten Abend, so gegen 21 Uhr, und dauern gut und gerne mal 2 Stunden.
FAQ – Alle wichtigen Fragen und Antworten zu deinem Trip nach Hamburg
Reichen zwei Tage aus, um Hamburg zu entdecken?
Ja, absolut. Hamburg gehört zu den Städten, welche sich auch in kurzer Zeit von ihrer authentischen Seite erleben lassen. Mit der passenden Planung kannst du die wichtigsten Spots ohne Zeitdruck abklappern.
Wann ist die beste Reisezeit für Hamburg?
Grundsätzlich lässt sich die Hansestadt das ganze Jahr über besuchen, auch wenn im Herbst und Winter oft „Schietwetter“ herrscht, wie es die Einheimischen gerne betiteln. Wenn du flexibel bist, empfehle ich dir eine Reise im Frühling oder Sommer.
Lohnt sich eine Hafenrundfahrt in Hamburg?
Definitiv. Während einer Hafenrundfahrt hast du die Möglichkeit, den Hafen mal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Auch ich war anfangs eher zwiegespalten, nachträglich kann ich es aber nur empfehlen.
Was sollte man auf der Reeperbahn unbedingt gesehen haben?
Für die Reeperbahn selbst würde ich mir nicht viele Pläne machen, sondern mich einfach auf die Gegebenheit auf der Partymeile einlassen. Oft sind Bars, die man sich vorgenommen hat zu besuchen, total voll und man landet eben woanders.
Was ist typisch für Hamburgs-Kulinarik?
Ganz klar: Fischbrötchen. Wer kein Fischbrötchen gegessen hat, der war nicht in Hamburg. Und als Nachtisch darf natürlich ein Franzbrötchen nicht fehlen.

Ich hoffe, ich konnte dich von Hamburg begeistern und bin natürlich gespannt, wie deine Meinung zu der Hansestadt ist. Verrate es mir gerne in den Kommentaren!
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