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Positano: Highlights und Tipps für die Stadt an der Amalfiküste

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Der 35 Kilo­me­ter lan­ge Küs­ten­ab­schnitt der Amal­fiküs­te im Süd­wes­ten Ita­li­ens gilt als die­ma­le­rischs­te Mit­tel­meer­land­schaft Ita­li­ens. Im Süden von Nea­pel lie­gen dort drei­zehn Ort­schaf­ten wie Per­len ent­lang der fel­si­gen Küs­te, eine schö­ner als die ande­re. Dazwi­schen ver­ste­cken sich idyl­li­sche Buch­ten mit schö­nen Sand­strän­den am Tyr­rhe­ni­schen Meer. Posi­ta­no prä­sen­tiert sich als das spek­ta­ku­lä­re und präch­ti­ge Schmuck­stück der Amal­fiküs­te und gilt als einer der schöns­ten Orte Ita­li­ens, wenn nicht ganz Europas. 

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Bun­te Häu­ser rei­hen sich eng an die stei­len Hügel geschmiegt, stu­fen­för­mig zum Meer hin­ab. Die unbe­rühr­te Natur ver­schmilzt hier har­mo­nisch mit den von Men­schen geschaf­fe­nen Bau­wer­ken. Die­se ein­ma­li­ge Kulis­se hat Posi­ta­no nicht nur zu einem welt­be­kann­ten Foto­mo­tiv und Insta­gram Hot­spot gemacht. Auch die UNESCO hat die Amal­fiküs­te an der Süd­küs­te der Sor­ren­ti­ni­schen Halb­in­sel als Welt­erbe aus­ge­zeich­net. Die stei­len Stra­ßen und Trep­pen mit von Gly­zi­ni­en umrank­ten alten Gebäu­den sind typisch für Posi­ta­no und sehr foto­gen. Ele­gan­te Restau­rants, klei­ne gemüt­li­che Hotels und modi­sche Bou­ti­quen bele­ben die Gas­sen der Stadt. Hier herrscht nach wie vor ein süd­ita­lie­ni­sches Urlaub­s­am­bi­en­te aus dem Bil­der­buch. Am Strand gibt es Piz­za und Eis, Kin­der spie­len fröh­lich und die neu­es­te Bade­mo­de wird zur Schau getra­gen. Die Aus­wahl an Hotels in Posi­ta­no lässt kei­ne Wün­sche offen, wobei die Prei­se im Ver­gleich zum Rest des Lan­des höher sind.

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Anreise nach Positano

Die Stadt an der Amal­fiküs­te ist zwar gut über klei­ne­re Stra­ßen zu errei­chen, aber durch die hüge­li­ge Lage gibt es vie­le Kur­ven und man kann nicht all­zu schnell fah­ren. Bei der Wahl des Trans­port­mit­tels gibt es meh­re­re Möglichkeiten.

Mit dem Flugzeug

Der nächst­ge­le­ge­ne Flug­ha­fen ist der 60 Kilo­me­ter ent­fern­te Flug­ha­fen Saler­no Pon­te­ca­gna­no (QSR), von dort fah­ren Shut­tle­bus­se an die Feri­en­or­te an der Amal­fiküs­te. Der Flug­ha­fen Napo­li-Capo­di­chi­no (NAP) ist etwa genau­so weit ent­fernt und bie­tet eben­falls Bus­ver­bin­dun­gen an. 

Bei mei­ner Amal­fi Rund­rei­se bin ich zum Flug­ha­fel Nea­pel (NAP) geflo­gen und habe die Flug­prei­se vor­her über Sky­scan­ner ver­gli­chen, um so einen güns­ti­gen Preis zu finden. 

Mit dem Auto

Die 280 Kilo­me­ter lan­ge Auto­fahrt von Rom an die Amal­fiküs­te dau­ert etwa drei­ein­halb Stun­den und führt über Nea­pel. Der ein­zi­ge Land­weg zur Amal­fiküs­te ist die Stra­da Sta­ta­le 163, die 40 Kilo­me­ter ent­lang der Küs­te von Vie­t­ri sul Mare im Osten bis Posi­ta­no im Wes­ten verläuft.

Mit dem Zug

In Posi­ta­no gibt es kei­nen Bahn­hof. Der nächst­ge­le­ge­ne Bahn­hof ist im 15 km ent­fern­ten Ort Pia­no, von wo aus Regio­nal­zü­ge nach Sor­rent und Nea­pel fah­ren. Im 45 Kilo­me­ter ent­fern­ten Saler­no gibt es einen grö­ße­ren Bahn­hof, wo Schnell­zü­ge der ita­lie­ni­schen Bahn­ge­sell­schaft Tre­ni­ta­lia fahren.

Mit dem Bus

Der öffent­li­che Nah­ver­kehr ent­lang der Amal­fiküs­te zwi­schen Saler­no und Posi­ta­no wird mit Bus­sen durch­ge­führt. Nach Saler­no dau­ert die Bus­fahrt etwa zwei Stun­den, nach Sor­rent etwa eine Stunde.

Mit dem Schiff

Am Fähr­ha­fen von Posi­ta­no kom­men regel­mä­ßig Schif­fe aus Saler­no, Sor­rent, Capri und Cas­tellamm­a­re di Sta­bia an. Wenn man die Amal­fiküs­te vom Meer aus betrach­tet, kommt ihre Schön­heit noch mehr zur Gel­tung. Eine Boots­fahrt ist der idea­le Weg, tol­le Aus­bli­cke zu erle­ben und zu fotografieren.

Tipp: Mit dem Roller die Amalfiküste erkunden

Das ech­te Ita­li­en-Fee­ling kannst du erle­ben, wenn Du Dir eine Ves­pa aus­leihst und damit die Amal­fiküs­te auf eige­ne Faust erkun­dest. Die Kult-Rol­ler erin­nern an die ita­lie­ni­schen Film­klas­si­ker der 1950er und 60er-Jah­re und sind ein­fach zu fah­ren. Die Stre­cke von Posi­ta­no nach Amal­fi und wei­ter bis Saler­no bie­tet Dir einen atem­be­rau­ben­den Aus­blick nach dem ande­ren. Ver­giss Dei­ne Bade­sa­chen nicht, damit Du Dich unter­wegs im tür­kis­blau­en Was­ser des Mit­tel­mee­res abküh­len kannst.

Anreise nach Positano Italien

Parken in Positano

Auf­grund der räum­li­chen Enge Posi­ta­nos gibt es nur weni­ge Park­mög­lich­kei­ten und vie­le davon sind nur für Anwoh­ner reser­viert. Eini­ge geho­be­ne Hotels in Posi­ta­no haben Gäs­te­park­plät­ze. Am bes­ten suchst Du bei der Ankunft einen bewach­ten Park­platz etwas außer­halb und lässt das Auto dort die gan­ze Zeit stehen.

Die beste Reisezeit für Positano an der Amalfiküste

Das Kli­ma ist medi­ter­ran, mit mil­den Win­tern und war­men Som­mern. Die Som­mer­fe­ri­en fal­len in Ita­li­en immer auf den Juli und August und in die­ser Zeit ist es an den Küs­ten voll. Fast alle Ita­lie­ner ver­las­sen die Städ­te und fah­ren in die Ber­ge oder an die Strän­de, um ihre Som­mer­fe­ri­en zu ver­brin­gen. Die Prei­se in den Hotels in Posi­ta­no stei­gen pro­por­tio­nal zu den Tem­pe­ra­tu­ren und der August in Ita­li­en ist heiß, teu­er und über­füllt. Im Juni und Sep­tem­ber ist es wesent­lich ruhi­ger und auch etwas preis­güns­ti­ger. Im Win­ter sind fast alle Restau­rants und Hotels in Posi­ta­no geschlossen.

Sehenswertes in Positano

Posi­ta­no ist ein Gesamt­kunst­werk und als gan­zes sehens­wert. Es gibt weni­ge her­aus­ra­gen­de Sehens­wür­dig­kei­ten, also hast Du mehr Zeit Dich drau­ßen auf­zu­hal­ten und die tol­len Aus­bli­cke von ver­schie­de­nen Stand­or­ten in Posi­ta­no zu genie­ßen. Die Halb­in­sel von Sor­rent bie­tet eini­ge der bes­ten Wan­der­we­ge Ita­li­ens und eine Wan­de­rung ins Hin­ter­land von Posi­ta­no ist eine emp­feh­lens­wer­te Aktivität.

Sehenswuerdigkeiten Positano

Fornilla Beach

Im Wes­ten von Posi­ta­no liegt der ent­spann­te Spia­g­ga del For­nil­lo nur einen Spa­zier­gang ent­fernt. Du erreichst ihn vom Haupt­strand (im Bild zu sehen) aus über die Trep­pe am Fähr­ha­fen. Unter­wegs kommst du am Tor­re Tra­si­ta und schö­nen Fels­for­ma­tio­nen vor­bei. In den Strand­bars am Spia­g­ga del For­nil­lo ist es im Som­mer nach Son­nen­un­ter­gang sehr gesellig.

Fornilla Beach

Santa Maria Assunta

Auf den meis­ten Fotos von Posi­ta­no ist die bun­te Majo­li­ka-Kup­pel der Haupt­kir­che unüber­seh­bar. Sie ist eine der weni­gen ech­ten Sehens­wür­dig­kei­ten der Stadt und sehr beliebt für Hoch­zei­ten. Auf der Piaz­za Fla­vio Gioia vor der Kir­che steht getrennt vom Haupt­ge­bäu­de ein schö­ner Glo­cken­turm aus dem 18. Jahr­hun­dert. Zusam­men mit der typi­schen Kup­pel macht er die Kir­che zu einem belieb­ten Fotomotiv.

Santa Maria Assunta Positano

Hotels in Positano: Tipps zum Übernachten

Die Amal­fiküs­te im All­ge­mei­nen und Posi­ta­no im Beson­de­ren zäh­len zu den belieb­tes­ten Rei­se­zie­len der Rei­chen und Schö­nen und bie­ten dem­entspre­chend eini­ge der bes­ten Hotels Ita­li­ens. Es gibt aber auch für Nor­mal­ver­die­ner Hos­tels, Feri­en­woh­nun­gen und ein­fa­che Hotels in Posi­ta­no. Im Som­mer ver­zehn­facht sich die Ein­woh­ner­zahl. Die­se enor­me Nach­fra­ge nach Unter­künf­ten führt zu über­durch­schnitt­lich hohen Prei­sen in allen Kate­go­rien der Hotels in Posi­ta­no. Bei der Über­nach­tung in einer der vie­len Pen­sio­nen, die als Fami­li­en­be­trieb geführt wer­den, bekommt man neben einem Zim­mer auch echt ita­lie­ni­sches Ambiente.

Hotel Palazzo Murat

Wer die Stadt an der Amal­fiküs­te in Rein­kul­tur erle­ben möch­te und es sich leis­ten kann, der soll­te in die­sem Luxus-Hotel über­nach­ten. Es ist eines der bes­ten Hotels in Posi­ta­no. Ver­steckt hin­ter einer anti­ken Mau­er befin­det sich die­ses präch­ti­ge Hotel in einem Palaz­zo aus dem 18. Jahr­hun­dert. Hier resi­dier­te schon der eins­ti­ge König von Nea­pel im Som­mer. Die Zim­mer sind mit pracht­vol­len Anti­qui­tä­ten, ori­gi­na­len Ölge­mäl­den und schim­mern­dem Mar­mor gestal­tet und bie­ten ein könig­li­ches Ambi­en­te. Zum Palaz­zo gehört ein schö­ner, alter Gar­ten mit Pool und Restau­rant, der sogar einen Besuch wert ist, wenn du nicht im Palaz­zo Murat übernachtest.

Hostel Briketts

Am ande­ren Ende der brei­ten Palet­te von Unter­künf­ten und Hotels in Posi­ta­no steht die­ses Hos­tel, das bei jun­gen Indi­vi­du­al­rei­sen­den sehr beliebt ist. Das hoch über der Stadt, in der Via Gugliel­mo Mar­co­ni gele­ge­ne Haus bie­tet eine wun­der­ba­re Aus­sicht und ein gutes Früh­stück. Es ste­hen ein­fa­che Dop­pel­zim­mer und Schlaf­sä­le zur Auswahl.

Restaurantempfehlungen in Positano

Das lecke­re ita­lie­ni­sche Essen macht den Ita­li­en­ur­laub erst per­fekt. Authen­ti­sches “La dol­ce Vita” kannst Du in den zahl­rei­chen Restau­rants in Posi­ta­no in vol­lem Umfang erle­ben. Die vie­len Ris­tor­an­ti, Trat­to­ri­en und Oste­ri­en sind der Inbe­griff der süd­ita­lie­ni­schen Küche. Eini­ge Loka­le haben Ter­ras­sen mit Meer­blick und ser­vie­ren fang­fri­schen Fisch. Lass Dir nicht die lecke­ren ita­lie­ni­schen Des­serts entgehen.

Da Vincenzo

Das Restau­rant Da Vin­cen­zo in der Via­le Pasi­tea wird in drit­ter Genera­ti­on geführt und ser­viert her­vor­ra­gend zube­rei­te­te Gerich­te. Dafür wur­de es vom Miche­lin aus­ge­zeich­net. Du soll­test eines der vie­len fri­schen Fisch­ge­rich­te pro­bie­ren. Es gibt natür­lich Pas­ta in moder­nen und tra­di­tio­nel­len Aus­füh­run­gen und typi­sche Gerich­te mit Arti­scho­cken. In den Som­mer­mo­na­ten gibt es beim Essen ita­lie­ni­sche Live-Gitar­ren­mu­sik zu hören.

Ristorante Mirage

Das Mira­ge ist ein ech­tes ita­lie­ni­sches Restau­rant mit einer tol­len Dach­ter­ras­se. Hier gibt es medi­ter­ra­nes Essen der Extra­klas­se zu ange­mes­se­nen Prei­sen. Das Essen ist toll ange­rich­tet und schmeckt so gut, wie es auf Dei­nen Fotos aus­se­hen wird. Fri­scher Fisch darf im alten Fischer­dorf Posi­ta­no auf der Spei­se­kar­te nicht feh­len. Ita­lie­ni­scher Wein aus der Regi­on und Spe­zia­li­tä­ten aus der nea­po­li­ta­ni­schen Küche besche­ren Dir sicher ein unver­gess­li­ches kuli­na­ri­sches Erlebnis.


Ich hof­fe, dass ich dir nun wert­vol­le Tipps für dei­nen Auf­ent­halt in Posi­ta­no geben konn­te und dir mein Rei­se­be­richt gefal­len hat. Jetzt inter­es­siert mich aber natür­lich auch dei­ne Meinung! 

Wie sieht es bei dir aus, warst du schon mal an der Amal­fiküs­te in Posi­ta­no? Falls ja, wie hat dir der Auf­ent­halt gefal­len? Erzähl mir dei­ne Erfah­run­gen ger­ne in den Kom­men­ta­ren. Ich freue mich!


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